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„To my dear Cacadou. Old Nick“

15 Original-Fotografien von Karl Marx sind erhalten.
Sie prägen das Bild von ihm bis heute. 

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What has Marx done today?

Aktuell im Blog

Es waren nur drei von insgesamt 88 Lebensjahren, die der deutsche-österreichische Sozialphilosoph und Gesellschaftstheoretiker Leo Kofler (1907-1995) in Halle an der Saale verbrachte. Doch es waren drei prägende Jahre, die nicht nur für die Geschichte der frühen DDR und die Geschichte der Hallenser Universität, sondern auch für die Koflersche Biografie und sein sozialphilosophisches Werk von entscheidender Bedeutung gewesen sind.

Dass an Gareth Stedman Jones’ voluminöser Marx-Biografie womöglich etwas nicht stimmen könnte, wird schon durch den Umstand angezeigt, dass der deutsche Verlag den Untertitel der englischen Originalausgabe unterschlägt. Dieser lautet Greatness and Illusion, und das blöde an dieser Art von Untertiteln ist, dass sie schon vorweg die Pointe des ganzen Buchs verraten. Man weiß sofort, dass das Buch und sein Autor sich viel auf die geleistete ‚schonungslose Desillusionierung’ zu Gute halten; das Ganze zielt auf Entlarvung. Die Leserin aber, die beobachtet, wie hier mit Aplomb weit offen stehende Türen eingerannt werden, fragt sich bei einem solchen Untertitel dann fast unwillkürlich, um wessen angemaßte Größe und vor allem: um wessen Illusionen es hier eigentlich geht.

In dieser Beitragsreihe haben wir – im Dialog mit zahlreichen Diskussionspartnern – im ersten Teil allgemein in die Bedeutung von Marx' Kapital von der Erstpublikation bis heute eingeführt. Im zweiten Teil betrachteten wir seine Historisierung, seine Übersetzungsgeschichte, seine Rezeption sowie den Einfluss, den das Buch im ehemaligen Jugoslawien über alle gesellschaftspolitischen Systeme hinweg gehabt hat. Der dritte Teil widmete sich der Rezeption des Kapital in Jugoslawien nach dem Zweiten Weltkrieg. Der vierte und letzte Teil widmet sich dem im Zuge der jüngsten, seit 2008 andauernden wirtschaftlichen und politischen Krise wieder aufgekommenen Interesse für Marx' Kapital. Teil 4: Das Kapital heute lesen.

In Trier rückt die Enthüllung der Karl-Marx-Statue näher. Die ganze Angelegenheit sorgte bereits für einige Kontroversen - bis zum Geburtstag des Alten aus Trier wird der Widerspruch zu der aus China kommenden Plastik sicher auch nicht abreißen.

Obwohl bekannt war, dass die „Deutsche Ideologie“ von Marx und Engels nicht publiziert wurde und die Manuskripte nur unvollständig überliefert sind, spielte sie doch eine wichtige Rolle im Selbstverständnis des Marxismus und in den historischen und wissenschaftstheoretischen Bemühungen, die Herausbildung des wissenschaftlichen Sozialismus und der materialistischen Weltauffassung zu erklären. 

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Texte

Vorworte

Sowohl das Kapital als auch das Manifest der Kommunistischen Partei sind seit ihrem Erscheinen mit verschiedenen Vor-, Nach- und Geleitworten  versehen worden.  Anhand dieser Kommentare lassen sich die jeweiligen gesellschaftlichen Kontexte erschließen und der historische Wandel der Rezeption dieser Werke nachvollziehen. Was haben die Zeitgenossen in Vor- und Nachworten betont? Wie haben sie die Texte gelesen? Welche Punkte standen jeweils im Zentrum der Debatte?

Stichworte

Anlässlich des 100. Todestag von Karl Marx 1983 wurde das Projekt Historisch-kritisches Wörterbuch des Marxismus (HKWM) ins Leben gerufen. Über 15 Bände und 1.500 Stichwortartikel hinweg werden von verschiedenen AutorInnen Begriffe des Marxismus definiert und erläutert. Erschienen sind bisher die Bände 1 bis 8/II, aus denen einige der wichtigsten Stichwörter entnommen wurden.
Unter www.inkritpedia.de ist das gesamte Wörterbuch mit Kurztexten zu jedem Eintrag einsehbar; sämtliche Langfassungen können als pdf bestellt werden.

Nach Marx

Marxismus? Denkt ein, zwei, viele Marx …

„Alles, was ich weiß, ist, dass ich kein Marxist bin“, soll Karl Marx einmal gesagt haben. Den viel zitierten Ausspruch bezog er auf das, was sich zu seiner Zeit in Frankreich als marxistische Strömung entwickelte. Wovon genau Marx sich damals abgrenzte, ist nicht überliefert. Sicher ist jedoch, dass er eines nicht ahnen konnte: Wie stark sich nach seinem Tod unter seinem Namen, aber zum „-ismus“ geworden, eine der einflussreichsten geistigen Strömungen und politischen Bewegungen über den ganzen Erdball verbreitete – der Marxismus.

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