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Sahra Wagenknecht: "Ich kann die Lektüre nur empfehlen"

Immer dann, wenn die kapitalistische Wirtschaft in die Krise gerät oder wenn ein Jubiläum ansteht, erfahren die Schriften von Karl Marx eine Renaissance. Wie jetzt zu 150 Jahre Kapital oder im Hinblick auf nächstes Jahr, wenn Marx im Mai 2018 seinen 200. Geburtstag feiert. Dann bekommt der alte Mann seinen Platz in den Feuilletons der Zeitungen und in den Abendprogrammen des öffentlich-rechtlichen Fernsehens. Sahra Wagenknecht, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im deutschen Bundestag, spricht im Interview mit marx200.org  über den gegenwärtigen Marx-Hype und erklärt, wieso Marx immer noch aktuell ist.

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Ökonom der Überwindung des Kapitalismus

Zum 5. Mai 2017, dem 199. Geburtstag von Karl Marx, publizierte das Wirtschaftsmagazin OXI einen Beitrag unseres Autors Lutz Brangsch. Darin heißt es: "Es gehört heute zum guten Ton, Karl Marx als Ökonomen zu ignorieren."  Heute wiederum feiern wir den 150. Geburtstag des Kapitals, seinem Hauptwerk. Ein guter Anlass, der Ignoranz etwas entgegenzusetzen.

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„...nun ist die Zeit zur action gekommen“

Am 12. April 1867 kam Karl Marx mit dem Schiff »John Bull« in Hamburg an, um den Verleger Otto Meißner zu treffen. In seiner Reisetasche befand sich der letzte Teil des von ihm selbst abgeschriebenen Manuskripts des ersten Bandes des »Kapitals«.

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Wie das »Kapital« popularisiert wurde

Das Erscheinen des ersten Bandes wurde am 14. September 1867 vom »Börsenblatt des deutschen Buchhandels« gemeldet, die Auslieferung durch die Druckerei hatte am 11. September begonnen, am 17. September trafen die Belegexemplare in London ein, und schon am 18. und 19. September versandte Karl Marx Widmungsexemplare an enge Freunde, so an Wilhelm Strohn, der den Vertrag mit dem Verleger Otto Meißner über die Veröffentlichung des »Kapitals« vorbereitet hatte.

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Die Arbeiter haben heute mehr zu verlieren als ihre Ketten

Was das Gefährliche an Karl Marx ist? Der Ökonom Thomas Kuczynski sagt, »die Revolution. Das war die Basis von allem, was er geschrieben und gemacht hat.« Der 73-Jährige gehört zu den profiliertesten Marx-Kennern und empfiehlt, »sich mit Marx zu konsultieren«. Dies könne »nie falsch sein. Solange man nicht auf die Idee kommt, dass man ihn nur eins zu eins umsetzen muss und schon wird alles gut.

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Linke Parteien in den Vereinigten Staaten, 1989-2017

Der Niedergang der kommunistischen Linken in den USA begann weit vor 1989. Neoliberalismus und die technologische Revolution fragmentierten die Gesellschaft als Ganzes. Die Linke war dabei besonders von der Auflösung der Arbeiterklasse-Communities und der Belegschaften betroffen.

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„Reading Capital Today. Marx after 150 Years“

Es spricht sehr wohl für das Buch  von Ingo Schmidt und Carlo Fanelli, wenn Leserinnen und Leser nach der Lektüre fragen: Und nun? Genau darauf zielt die Publikation und das ist ihre große Stärke, denn es geht um ein „Weiter“, das „kein weiter so“ sein darf.

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Nichts wächst mehr im globalen Kapitalismus?

Über das Gespenst der »säkularen Stagnation« und was dagegen zu tun wäre

»Ein Gespenst geht um in der Weltwirtschaft, das Gespenst der ›säkularen Stagnation‹« (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 17.7.2016) – so die These des Mitgliedes im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Peter Bofinger. Der Grund für die Erscheinung ist das in den letzten Jahren verbreitete tiefe Unbehagen über den Zustand der Weltwirtschaft, die nun schon seit mehreren Jahren an einer gravierenden Funktionsstörung leidet.

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Jedes Urteil wissenschaftlicher Kritik…

Die diesjährigen Meisterschaften im beliebten Wettstreit »Zeitgeistige Marx-Beerdigungen« laufen zwar noch eine Weile - für einen Platz weit vorn hat sich nun aber bereits die »Frankfurter Neue Presse« qualifiziert. »Taugt Marx für die Gegenwart?«, heißt das Stück und kann mit erstklassigen Darbietungen aufwarten - das gibt hohe Punktzahlen in allen Einzeldisziplinen.

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Ein Zwieschlächtiges

»Der Gebrauchswert verwirklicht sich nur im Gebrauch oder der Konsumtion. Gebrauchswerte bilden den stofflichen Inhalt des Reichtums, welches immer seine gesellschaftliche Form sei. In der von uns zu betrachtenden Gesellschaftsform bilden sie zugleich die stofflichen Träger des Tauschwertes.« Soweit so bekannt, immerhin hat diesen Satz Karl Marx im ersten Band von »Das Kapital« formuliert.

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Abendroth digital

„Wahrscheinlich hörst Du da auch eine meiner 60 Gauloises von damals“, sagt Thomas Händel und lacht. Händel ist Europaabgeordneter der LINKEN und im Vorstand der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Fast vier Jahrzehnte lang lagen bei ihm zu Hause, im Arbeitszimmer, zwölf Kassetten in der Schublade. „‘Pfoten weg‘ stand da drauf,“ so Händel. Etliche Male ist er mit dem Tonmaterial umgezogen. Der gewichtige Inhalt: Vorlesungen von Abendroth.

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Wie typisch ist das atypische Arbeitsverhältnis?

Warum die Erosion des Normalarbeitsverhältnisses in Europa und Nordamerika neu interpretiert werden muss

PolitikerInnen, VolkswirtschaftlicherInnen, SoziologInnen – alle gingen sie bis vor kurzem davon aus, dass der Kapitalismus auf längere Sicht bestimmte "typische" Arbeitsverhältnisse hervorbringt die sich am besten mit Profitabilität und Kapitalakkumulation vertragen. Die Wirklichkeit ist jedoch bedeutend komplizierter. Der Kapitalismus ist Erzeuger und Fortsetzer von vielen verschiedenen Ausbeutungsformen.

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Die Sache mit dem Fetisch

Im Vorfeld der Marx-Jubiläen stehen MarxistInnen und Marx-Beschäftigte im Kampf gegen Windmühlen. Fast alle Medien, die was auf sich halten, haben den 150jährigen des Kapitals und den 200. Geburtstag seines Schöpfers auf dem Redaktionsplan. Ein Must have der Themenplanung. Meist im Feuilleton oder im Wirtschaftsressort widmen sich JournalistInnen oder GastautorInnen dem Denker, seinem Werk, seinen Thesen. Man kommt kaum nach.

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Leerstelle bei Marx oder Ignoranz der Leser?

Der Stoffwechsel zwischen Natur und Gesellschaft in der auf dem Wert beruhenden Produktionsweise

Marx und noch mehr seinem Freund und Ko-Autor Friedrich Engels  sind in der 150jährigen Geschichte, seitdem „das Kapital“ erschienen ist, so viele Vorwürfe gemacht worden, dass man sie gar nicht alle auflisten kann. Er habe anders als die politischen Ökonomen vor ihm nicht die Bildung der Preise erklären können, die vorausgesagte Verelendung der Arbeiterklasse habe es nicht gegeben, und der Kapitalismus ist nicht zusammen gebrochen sondern feiert seinen Sieg im Systemwettbewerb.

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Ein fast vergessenes Bildungsprojekt: Vor 86 Jahren wurde der MASCH-Verein gegründet

Vor 86 Jahren, am 15. Juli 1931, wurde der Verein "Marxistische Arbeiterschule" gegründet. Unter den Gründungsmitgliedern war auch Hermann Duncker, der die Schule zeitweise leitete. Der Psychologe Dr. Andreas Peglau aus Berlin beschäftigt sich seit längerem mit der Geschichte der MASCH und hat vor einiger Zeit einen Beitrag vorgelegt, den er für sein Buch "Unpolitische Wissenschaft? Wilhelm Reich und die Psychoanalyse im Nationalsozialismus." (Psychosozial-Verlag 2013) geschrieben hat.

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Noch näher an der Wahrheit

Wieso man mit Marx Keynes lesen sollte und dabei etwas lernen kann. Von Keynes. Eine Replik auf den Beitrag von Michael Roberts.

Der Ökonom John M. Keynes (1883-1946) ist für viele, die sich der marxschen Theorie und Kritik der politischen Ökonomie verschrieben haben, eine Provokation: Neben Marx hat kaum ein anderer Wissenschaftler die ökonomische Theorie, wie sie bis dato vorherrschend war, so grundlegend infrage gestellt.

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Dem Begriff auf den Grund gehen

Was heißt Kritik in der “Kritik der Politischen Ökonomie”?

Das Wort Kritik wird sehr oft gebraucht. Wenn wir etwas „kritisieren” meinen wir häufig, dass etwas nicht so ist, wie es sein sollte, z.B. kritisieren wir, dass es drastische Unterschiede in den Geldbeuteln der Menschen gibt und dass die Profite der Unternehmen nicht ausreichend um verteilt werden.

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Wissenschaftlich fehlerhaft und auf die moderne Welt nicht anwendbar

Marx gegen Keynes: Warum Marx doch näher an der Wahrheit war.

Als John Maynard Keynes sich 1926 daran machte, die widerstreitenden Konzepte der klassischen Ökonomie (die er als Laisser-faire bezeichnete) und ihrer revolutionären Alternative (des Marxismus) miteinander zu vergleichen, war er bereits der gefeiertste Wirtschaftstheoretiker und politischer Autor seiner Zeit.

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Die 90er Jahre leben. In der FAZ.

Spätestens mit dem Untergang des Ostblocks galt Marx als erledigt. Mit der Finanzkrise ab 2007 jedoch wurde er von den bürgerlichen Medien wiederentdeckt. Marx' Porträt zierte das Handelsblatt und den Economist. Nun ist Jubiläumsjahr, das Kapital wird 150, und die Medien sehen sich genötigt, Stellung zu beziehen.

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Museum des Kapitalismus: Von der Zukunft zurück in die Vergangenheit

Wie könnte sie eigentlich aussehen, eine Welt ohne Kapitalismus? Kaum ein Werk hat soviel Debatten und Phantasien zu dieser Frage ausgelöst, wie das von Karl Marx. Dabei hat er es nirgends im Detail ausgeführt.

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