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MACHT GESCHENKE: DAS KAPITAL

Christin Lahr verschenkt Geld. Jeden Tag überweist sie einen Cent auf das Konto der Bundesrepublik Deutschland. Der Empfänger: Das Bundesfinanzministerium. Im Betreff: Bei jeder Überweisung 140 Zeichen aus dem Kapital von Karl Marx, erster Band. 43 Jahre wird es dauern, bis der erste Band des Kapital „überwiesen“ ist.

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Patrick Eiden-Offe: Die Poesie der Klasse.

Eiden-Offes Buch "Die Poesie der Klasse. Romantischer Antikapitalismus und die Erfindung des Proletariats" ist insofern ein Glücksfall, als es zur rechten Zeit kommt wie Didier Eribons Rückkehr nach Reims. Eribons Buch wurde ja erfolgreich, weil es einer verunsicherten Linken bei der Selbstverständigung half, warum mittlerweile Parteien wie der Front National auch und gerade von denjenigen Bevölkerungsteilen gewählt werden, die in den ersten Jahrzehnten der Nachkriegszeit noch von den Kommunistischen Parteien angesprochen wurden. Eine Rezension von Frank Engster.

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Die Arbeiter haben heute mehr zu verlieren als ihre Ketten

Vor einigen Monaten haben wir in einem kurzen Blogbeitrag (siehe unten) über ein ambitioniertes Vorhaben berichtet. Eine Art »Ausgabe letzter Hand« des ersten Bandes des Kapital sollte rekonstruiert werden. Thomas Kuczynski hat diesen Versuch in jahrelanger Arbeit unternommen. Jetzt ist das Buch im VSA: Verlag in Hamburg erschienen. Der Verlag hat eine Leseprobe ins Netz gestellt. Darin enthalten ist auch das Nachwort des Autors, als "Vorbemerkung für jene, die ein Buch mit dem Nachwort anfangen zu lesen", es beginnt mit einem wunderbaren Einstieg.

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Auf der Suche nach der Zukunft – Marxismus und Ujamaa in Tansania

Die Geschichte marxistischen Denkens in Tansania ist eng mit der Erlangung der staatlichen Unabhängigkeit Tanganjikas (1961)  und der anschließenden Suche nach einem alternativen Entwicklungsmodel jenseits nachholender kapitalistischer Modernisierung und der damit verbundenen sozialen Spaltung verbunden. Die Hinwendung zu den Ideen von Marx und Lenin entsprang einer historisch einzigartigen Kräftekonstellation, die schließlich in der Arusha-Deklaration  (1967) und in den TANU  Führungsprinzipien (1972) ihren Niederschlag gefunden hat.

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Marx, die Karbunkeln und das Frohe Fest. Eine Weihnachtsgeschichte

Diese kleine Weihnachtsgeschichte verdanken Sie dem »Kartenkaufrausch Online-Shop« in Hohen Neuendorf. Die »Gesellschaft für Kreation und Vertrieb« hat eine »lustige Marx Weihnachtsmann Weihnachtskarte« im Angebot. Der Alte aus Trier mit weißroter Mütze. Man kennt das auch von anderen Motiven, der biertrinkende Santa Karl aus Sao Paulo zum Beispiel hat gewisse Bekanntheit erlangt.

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Neu zu Entdecken: Leben und Wirken von Roman Rosdolsky

1968, genau zur rechten Zeit, so könnte man meinen, wurde Roman Rosdolskys Kommentar „Zur Entstehungsgeschichte des Marxschen Kapital“ auf Deutsch veröffentlicht. Es war eine textgenaue Kommentierung der Grundrisse, der Vorarbeiten zum Kapital. Dank einer beim Wiener Mandelbaum Verlag erschienenen äußerst detailliert nachgezeichneten Rosdolsky-Biographie kann nun das Leben und Wirken des „ganzen“ marxistischen Theoretikers erschlossen werden. Eine Rezension von Gerhard Hanloser.

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Kommunistische Parteien und die Naxalbari-Bewegung in Indien

Kommunistische Partei Indiens – Communist Party of India

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Ein interessanter, wenn auch nicht „völlig neuer Blick“ auf Marx und seine Wirkungen

Zum Glück hält der Titel nicht, was er androht, auch wenn die Autorin selbst verschiedentlich den Marxismus als „Erfindung“ bezeichnet. Trotzdem handelt sich bei dem vorliegenden Buch nicht um einen Versuch, die Entstehung der marxschen Richtung als künstliches Produkt übelmeinender Demagogen zu beschreiben. Vielmehr geht es, und hier liegt der Wert des Buches, um eine Darstellung der Wege, auf denen verschiedene Menschen in Auseinandersetzungen mit ihrer Gegenwart „zu Marx“ kamen und mit seinem Werk umgingen. Christina Morina, Die Erfindung des Marxismus. Wie eine Idee die Welt eroberte, Siedler Verlag, München 2017. Eine Rezension von Lutz Brangsch.

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»Wir stehen erst am Anfang«

Michael Heinrich rollt das Feld der Marx-Biografien noch einmal neu auf. Drei Bände sind geplant, die das Verhältnis von Leben und Werk des Alten aus Trier als »eine Folge von Anfängen, Abbrüchen und Neuanfängen« untersuchen. Ein Blog begleitet jetzt das Mammutvorhaben.

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Der italienische Operaismus

Die 1950er Jahre waren in Italien eine Zeit des wirtschaftlichen Aufschwungs, aber auch der Schwächung der Gewerkschaftsbewegung aufgrund ihrer Aufspaltung in drei Dachverbände sowie durch das repressive Vorgehen der Unternehmensführungen in den Fabriken. Vor allem kommunistische Kader und Gewerkschaftsmitglieder innerhalb der Belegschaften wurden isoliert oder entlassen. Sergio Bologna über die Entstehung des Operaismus. Vortrag auf der Marx-Herbstschule vom 26. Oktober 2017 im Kunsthaus Bethanien, Berlin.

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Karl Marx und ein Samt aus Schimmel

Die Vorarbeiten zu Band 44 lagen lange verstaubt in einem Keller: Nach fast drei Jahrzehnten erscheint wieder einer der berühmten »Blauen Bände« im Karl Dietz Verlag. Die Marx-Engels-Werke sind damit aber noch nicht am Ende.

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»Die kolossalste Ausgeburt der modernen Industrie«

Die Deutsche Bahn wird einen ihrer neuen ICE-Züge nach Karl Marx benennen. Das ist einerseits völlig verdient, hat der Alte aus Trier doch schon 1862 das Eisenbahnwesen als »die kolossalste Ausgeburt der modernen Industrie« bezeichnet, eine »Parvenuform des Reichtums«, die »mit den Füßen in der Erde wurzelt« und »mit dem Kopf auf der Börse lebt«.

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»Eine completely gottlose Sache«

»Gehen Sie auf Barrikaden?«, fragt der Pastor an diesem denkwürdigen Abend des Jahres 1881 in Richtung Karl Marx. Worauf dieser, man sitzt zu Tische im Hause des berühmten Naturforschers Charles Darwin und ist gerade beim Aperitif, fast ein bisschen empört antwortet: »Ich bin Scientist und schreibe Books.«

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Coming so soon: Vier Tage Konferenz zu 150 Jahre Kapital

Die in diesem Blog oft beschriebene Marx-Renaissance, die auch an der Frankfurter Buchmesse #fbm17 nicht vorbei ging, schlägt sich auch in den aktuellen Anmeldezahlen für die anstehende Marx-Herbstschule in Berlin nieder. Fast 300 Interessierte wollen bislang an der vier-tägigen Veranstaltung (26.-29.10.) im Kunstraum Bethanien und am Franz-Mehring-Platz teilnehmen. Thema ist das Jubiläum "150 Jahre Kapital" und der "Begriff der Arbeit" in eben jenem Werk.

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MARX200: POLITIK - THEORIE - SOZIALISMUS

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung lädt anlässlich des 200. Geburtstags von Karl Marx mit einem Call for Conference zu einem Kongress in Berlin ein. Eine kurze Woche mit Theorie, Politik und Kunst rund um das Marxsche Jubiläum vom 3.-6. Mai 2018. Für das Einfache, das so schwer zu machen ist. Bewerbungsfrist verlängert!

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«Feminism is for everyone»

Warum wir Klasse und Feminismus nicht gegeneinander ausspielen sollten

Das Jahr 2017 hat weltweit mit feministischen Protesten begonnen: Der Einspruch gegen die Wahl Donald Trumps zum 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten wurde am sichtbarsten von den women’s marches artikuliert – und zwar nicht nur in den USA. In Polen konnte der Widerstand gegen die Einschränkung reproduktiver Rechte vonseiten der rechtsnationalen Regierung weitergetragen werden, und von Buenos Aires über Istanbul bis New Deli brachte der 8. März Hunderttausende auf die Straße.

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Transformationsprobleme

Passend zum 150. Jahrestag zur Veröffentlichung des ersten Bandes des „Kapital“ fand vom 13. bis 15. September die achte Jahreskonferenz für politische Ökonomie an der Berliner Fachhochschule für Wirtschaft und Recht statt. Sein Titel „Die politische Ökonomie der Ungleichheiten und Instabilitäten im 21. Jahrhundert“ ließ nicht unbedingt die neun Workshops mit dem Obertitel „Marxistische politische Ökonomie“ (nicht: Marxsche politische Ökonomie) vermuten. Ein Veranstaltungsbericht.

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Soziale Bewegungen nach 1989 in Europa und Nordamerika

Wie die kommunistischen Parteien, waren auch die sozialen Bewegungen in Europa und die New Left in Nordamerika, obwohl in der Nachkriegszeit bereits in kritischer Distanz zu den Ländern des Realsozialismus und zum Parteikommunismus entstanden, vom Zusammenbruch des Realsozialismus und der allgemeinen Delegitimierung radikaler Gesellschaftskritik betroffen.

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Postkommunistische Parteien in Osteuropa

Spätestens im Zusammenbruch des Realsozialismus  um 1989 wurde offensichtlich, dass es nie eine homogene Marx-Rezeption in den osteuropäischen realsozialistischen Ländern gab.  Selbst innerhalb der herrschenden kommunistisch-marxistischen Parteien gab es widersprüchliche Strömungen. 

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Kapitalismus as a service. Das Kapital wird digital

Warum die Digitalisierung nicht das Verschwinden des Kapitalismus bedeutet

Paul Mason kommt in seinem 2016 auf Deutsch erschienenen Buch „Post-Kapitalismus“ zu dem Schluss: „Dieser Kapitalismus funktioniert nicht.“ Er konstatiert mit Blick auf die Finanzkrise:  „spätestens seit 2008 stottert der Motor.“ Und er fragt, ob „wir eine der üblichen Krisen oder den Anbruch einer postkapitalistischen Ordnung“ erleben. Der Autor entscheidet sich für Letzteres.

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