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Eine Marx-Oper für Bonn

Der 200. Geburtstag von Karl Marx wirft auch musiktheatralisch einiges an Schatten voraus. Jonathan Dove, der als einer der namenhaften zeitgenössischen britischen Komponisten gelten darf (»Flight«, »Swanhunter«) hat dem Bayerischen Rundfunk unlängst verraten, er »schreibe derzeit eine Oper über Karl Marx. Es soll eine Komödie werden«.

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Kehrt Marx nach Jena zurück?

Wer nicht gleich weiß, was es mit der »Differenz der demokritischen und epikureischen Naturphilosophie« auf sich hat, sollte sich nicht grämen. Es handelt sich um harten philosophischen Stoff, verarbeitet von einem gewissen Karl Marx in seiner Dissertation, die er im thüringischen Jena 1841 vorlegte, ohne die Stadt je besucht zu haben.

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April 1917 – Lenin: „Fehdehandschuh“ und „Fieberphantasien“

Mit der Ankunft Lenins in Petrograd veränderte sich die Konstellation im revolutionären Russland radikal.

Er bringt mit seinen April-Thesen eine neue Sicht auf Dynamik und Perspektiven der Revolution, die auch ihn überraschte, in die Auseinandersetzungen. (Lenin 1959 [1917]) Sie stellen ein Ergebnis seiner Studien in der Schweiz dar, wie Michael Brie an dieser Stelle schon dargestellt hat. Nicht die Zusammenarbeit mit der Provisorischen Regierung, sondern ihr Sturz und die Durchsetzung der Macht der Sowjets werden auf die Tagesordnung gesetzt.

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kapital150, marx200

Wertvoller »junger Marx« erzürnt Rechtsaußen

In Österreich will die Rechtsaußen-Partei FPÖ ein bisschen Aufregung erzeugen - mit Kritik an Karl Marx. Das ist einerseits nicht überraschend, hat andererseits aber einen durchaus interessanten Grund: Denn Anlass ist eine Empfehlung von niemand geringerem als dem Bildungsministerium an die Landes- und Stadtschulräte, mit den Schülern den Film »Der junge Karl Marx« anzuschauen.

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"Das übersteigt möglicherweise meine Fähigkeiten"

In jüngster Zeit wird darüber diskutiert, ob Roboter nicht auch Rechte und Pflichten haben müssten. Sogar die EU-Kommission wird sich damit befassen. Anfang des Jahres erteilte ihr der Rechtsausschuss des Europäischen Parlaments den Auftrag, ein Gesetzeswerk für Maschinen zu entwickeln. Nur: Werden die davon auch klüger? Wir haben den digitalen Sprachassistenten Siri von Apple auf die Probe gestellt - und mit ihr über Marx und ihre Rechte als, nun ja: Arbeiterin gesprochen.

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Mit solchen Freunden braucht man keine Feinde

Seien es die Jubiläen, sei es der Film „Der junge Karl Marx“: Marx ist wieder in und in den Zeitungen wird über ihn geschrieben. Und weil der Mauerfall lange her ist und viele Leute doch langsam an der unsichtbaren Hand des Marktes, die alles regelt, zweifeln, ist die Berichterstattung auf den ersten Blick nicht feindlich.

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„...nun ist die Zeit zur action gekommen“

Am 12. April 1867 kam Karl Marx mit dem Schiff »John Bull« in Hamburg an, um den Verleger Otto Meißner zu treffen. In seiner Reisetasche befand sich der letzte Teil des von ihm selbst abgeschriebenen Manuskripts des ersten Bandes des »Kapitals«.

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Hilfe, sie haben den Marx geschrumpft!

»Vor Ärger konnte ich einige Tage gar nichts denken«, schrieb ein junger Student 1837 an seinen Vater. Der Mann hieß Karl Marx, sein Schreiben ging nach Trier – wo in den vergangenen Wochen etwas Wirbel machte, was dem Philosophen wohl ebenfalls die Kopfarbeit vergällt hätte.

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1917-Musik in turbulenten Zeiten

Die Deutsche Grammophon hat unlängst eine CD unter diesem Titel veröffentlicht. Sie vereinigt Stücke, die um 1917 entstanden oder diese Zeit zum Gegenstand haben. Die Revolutionen in Rußland sind ein, wenn auch nicht der beherrschende Gegenstand.

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Aus Marx kein Kapital schlagen

Die »Bild«-Zeitung sorgt sich um das Marx-Erbe. Nun ja, man muss das wohl etwas genauer formulieren: Das Blatt meint, Chemnitz mache zu wenig aus ihrer Vergangenheit als Karl-Marx-Stadt - und erzählt dann eine kleine Geschichte der Konkurrenz.

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Mehring fragt: „Werden sich die russischen Arbeiter übertölpeln lassen?“

Knapp zwei Wochen nach dem Beginn der Revolution veröffentlicht Franz Mehring, einer der wichtigsten linken Sozialdemokraten und Mitglied der Spartakusgruppe, den hier wiedergegebenen Aufsatz.

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Marx im Bild: Ausdruck rationalen Denkens

„Etwas Kunst kann nie schaden“ steht in der E-Mail-Signatur der Galerie Schöninger in Berlin. Eine Mail mit eben jener Signatur erreichte uns kurz nach dem Launch von marx200.org, im Anhang ein Foto von einem Bild „Reflexionen Öl auf Leinwand“. Die Galerie Schöninger schrieb darin, dass sie uns das Bild für das Webprojekt zur Verfügung stellen würde und grüßte freundlich.

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Lenins Weg zu einer neuen Theorie der Revolution in Russland

Am 16.04.1917 (03.04.17 nach dem alten Kalender) kehrt Lenin aus der Emigration zurück. Die Jahre in der Schweiz hatte er zu intensiven theoretischen Arbeiten genutzt, die dann in seine berühmten Aprilthesen einflossen und sein weiteres Wirken in Russland bestimmten. 

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Willkommen: Marx in der Pluralen Ökonomik

„Warum tun sich gestresste Studenten 3.000 Seiten ‚Das Kapital‘ freiwillig an?“ fragt die ZEIT ONLINE in einem Interview mit Isa Steiner vom Netzwerk für Plurale Ökonomik. Die VWL-Studentin hat an der Uni-Münster einen Kapital-Kurs initiiert. Über WhatsApp konnten die Studierenden darüber abstimmen und: „... am Ende hat Karl Marx gewonnen …“

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Mitmachen: Marx-Konferenz in Trier

Trier ist die Geburtsstadt von Karl Marx und sein 200. Geburtstag im Mai 2018 bestimmt schon jetzt die Schlagzeilen der Lokalpresse. Mehrere Ausstellungen sind in Planung, insgesamt stellt das Land und die Stadt 5 Millionen Euro bereit, mit bis zu 150.000 Besuchern wird gerechnet. Der Rosa Salon in Trier möchte die städtische „kulturindustrielle Verwertungsmaschinerie“ zum Anlass nehmen, eine Konferenz auszurichten.

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Russland, März 1917- Der Monat der Räte und drei Aufbrüche

Betrachtet man die Bilder, die auf diversen Websites und in diversen Posts zu den russischen Revolutionen genutzt werden, begegnet man häufig Lenin. Im März 1917 ist Lenin aber gar nicht in Russland – und er kann die Ereignisse nicht beeinflussen. Auch der bolschewistische Parteiapparat kann das nicht.

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Unser All Star Team – Welcher Kader muss in den Kader?

Auf Facebook hat sich eine kleine Diskussion über eine Fußball-Weltauswahl der All time Favorites linker Theorie und Gesellschaftskritik entzündet. Anlass war eine erstaunlich uninspirierte Aufstellung in der italienischen Tageszeitung Repubblica; in der Facebook Diskussion wurde zudem auf Monty Pythons Klassiker verwiesen, auf das Philosophen-Match Germany vs. Greece.

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„Die Hunde kokettieren“

Namenshumor ist meist einer von der schlechten Sorte. Aber was soll man machen, wenn man tatsächlich Marx heißt und etwas über den Kapitalismus sagen möchte? Man schreibt an den anderen Marx einen fiktiven Brief. So hat es der eine, Kardinal Reinhard, schon vor einiger Zeit in einem Buch getan, das natürlich „Das Kapital“ heißen musste.

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Ein doppelter 8. März

In Russland ist der 8. März ein gesetzlicher Feiertag - anlässlich des Internationalen Frauentags, des Weltfrauentags, des Frauenkampftags, des Internationaler Frauenkampftags und wie immer man diesen Tag noch nennen mag. Gleichberechtigung, Frauenwahlrecht, Emanzipation der Arbeiterinnen, das waren und sind die politischen Begriffe, die sich seit dem späten ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts damit verbinden. Nicht nur für Russland verbindet sich mit dem Tag aber noch ein weiteres historisches Datum: Am 8. März 1917 begann die Februarrevolution.

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Marx im Radio lesen

Was haben Paul Mason und Sahra Wagenknecht gemeinsam? Nun, die Antwort darauf hängt vom Standpunkt ab, von dem aus man sie geben möchte.

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