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Perspektiven auf den Roten Oktober

Vom 4.-5. November richtete die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Berlin einen international besetzten Kongress über „Perspektiven auf den Roten Oktober“ aus. Insgesamt 22 Referentinnen und Referenten aus sieben Ländern gingen mit Beiträgen über Westeuropa, Zentralasien, Lateinamerika und China globalen Folgen der Oktoberrevolution nach. Dieses Konvulut wird ständig erweitert. (Stand 19.01.2018)

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MACHT GESCHENKE: DAS KAPITAL

Christin Lahr verschenkt Geld. Jeden Tag überweist sie einen Cent auf das Konto der Bundesrepublik Deutschland. Der Empfänger: Das Bundesfinanzministerium. Im Betreff: Bei jeder Überweisung 140 Zeichen aus dem Kapital von Karl Marx, erster Band. 43 Jahre wird es dauern, bis der erste Band des Kapital „überwiesen“ ist.

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Zäsur im Januar 1918 - Leseempfehlung

Mit der Einberufung und der einzigen Tagung der Konstituierenden Versammlung war in aller Öffentlichkeit die Frage gestellt, WIE die Bolschewiki sich diese Arbeit leisten wollten. Sie waren bei den Wahlen mit einem phänomenalen Ergebnis trotzdem in der Minderheit geblieben.

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Patrick Eiden-Offe: Die Poesie der Klasse.

Eiden-Offes Buch "Die Poesie der Klasse. Romantischer Antikapitalismus und die Erfindung des Proletariats" ist insofern ein Glücksfall, als es zur rechten Zeit kommt wie Didier Eribons Rückkehr nach Reims. Eribons Buch wurde ja erfolgreich, weil es einer verunsicherten Linken bei der Selbstverständigung half, warum mittlerweile Parteien wie der Front National auch und gerade von denjenigen Bevölkerungsteilen gewählt werden, die in den ersten Jahrzehnten der Nachkriegszeit noch von den Kommunistischen Parteien angesprochen wurden. Eine Rezension von Frank Engster.

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Die Linie Luxemburg – Serge – Kofler

Noch immer scheint die politische und analytische Betrachtung der Russischen Revolution und ihrer Folgen einem überwiegenden Entweder-Oder unterworfen. Seit den 1920er Jahren herrscht auf der Linken die bedingungslose Verteidigung auf der einen, die distanzierende Kritik auf der anderen Seite vor. Die einen, die Kommunisten und „Freunde Moskaus“, sehen in ihr traditionell die „Große Sozialistische Oktoberrevolution“, während die anderen, Sozialdemokraten wie Linksradikale unterschiedlicher Strömungen, in ihr eine letztlich nichtsozialistische, bürgerliche oder kapitalistische (oder staatskapitalistische) Revolution sehen und sie vehement ablehnen.

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Die Arbeiter haben heute mehr zu verlieren als ihre Ketten

Vor einigen Monaten haben wir in einem kurzen Blogbeitrag (siehe unten) über ein ambitioniertes Vorhaben berichtet. Eine Art »Ausgabe letzter Hand« des ersten Bandes des Kapital sollte rekonstruiert werden. Thomas Kuczynski hat diesen Versuch in jahrelanger Arbeit unternommen. Jetzt ist das Buch im VSA: Verlag in Hamburg erschienen. Der Verlag hat eine Leseprobe ins Netz gestellt. Darin enthalten ist auch das Nachwort des Autors, als "Vorbemerkung für jene, die ein Buch mit dem Nachwort anfangen zu lesen", es beginnt mit einem wunderbaren Einstieg.

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Auf der Suche nach der Zukunft – Marxismus und Ujamaa in Tansania

Die Geschichte marxistischen Denkens in Tansania ist eng mit der Erlangung der staatlichen Unabhängigkeit Tanganjikas (1961)  und der anschließenden Suche nach einem alternativen Entwicklungsmodel jenseits nachholender kapitalistischer Modernisierung und der damit verbundenen sozialen Spaltung verbunden. Die Hinwendung zu den Ideen von Marx und Lenin entsprang einer historisch einzigartigen Kräftekonstellation, die schließlich in der Arusha-Deklaration  (1967) und in den TANU  Führungsprinzipien (1972) ihren Niederschlag gefunden hat.

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Marx, die Karbunkeln und das Frohe Fest. Eine Weihnachtsgeschichte

Diese kleine Weihnachtsgeschichte verdanken Sie dem »Kartenkaufrausch Online-Shop« in Hohen Neuendorf. Die »Gesellschaft für Kreation und Vertrieb« hat eine »lustige Marx Weihnachtsmann Weihnachtskarte« im Angebot. Der Alte aus Trier mit weißroter Mütze. Man kennt das auch von anderen Motiven, der biertrinkende Santa Karl aus Sao Paulo zum Beispiel hat gewisse Bekanntheit erlangt.

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Neu zu Entdecken: Leben und Wirken von Roman Rosdolsky

1968, genau zur rechten Zeit, so könnte man meinen, wurde Roman Rosdolskys Kommentar „Zur Entstehungsgeschichte des Marxschen Kapital“ auf Deutsch veröffentlicht. Es war eine textgenaue Kommentierung der Grundrisse, der Vorarbeiten zum Kapital. Dank einer beim Wiener Mandelbaum Verlag erschienenen äußerst detailliert nachgezeichneten Rosdolsky-Biographie kann nun das Leben und Wirken des „ganzen“ marxistischen Theoretikers erschlossen werden. Eine Rezension von Gerhard Hanloser.

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Es war einmal ...

Es war einmal ein kalter, kalter Winter – so könnte ein klassisches Märchen beginnen. Dies hier ist keines, jedenfalls kein klassisches, denn es nimmt, wiewohl es darin um große Hoffnungen geht, kein gutes Ende – vielmehr war es der Anfang vom Ende jeder zivilisatorischen Räson, markiert es doch zugleich das Erstarken jener Kräfte, die die Weimarer Republik von Beginn an zersetzten und den Nationalsozialisten den Boden bereiteten.

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Veranstaltung zu 150 Jahre "Kapital” in New York

Am 14. September 1867 verkündete das Börsenblatt des deutschen Buchhandels die Veröffentlichung von Karl Marx’s “Das Kapital, Erster Band: Der Produktionsprocess des Kapitals“. 150 Jahre später, am 14. September 2017, feierte das New Yorker Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung das Jubiläum von Marx’ magnum opus.

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Die Kommune von Baku

Die Geschichte der Führer der Kommune von Baku, die die Macht demokratisch und gewaltfrei eroberten, straft viele der Mythen der Russischen Revolution Lügen. Die meisten Berichte über die Russische Revolution erzählen die Geschichte einer Stadt – Petrograd –, in der das Romanow-Regime im Februar zusammenbrach und die Bolschewiki im Oktober zur Macht kamen. Auch wenn die Arbeiter, Frauen und Soldaten in der Hauptstadt von entscheidender Bedeutung waren – während des revolutionären Jahres begannen Menschen in ganz Russland ihre eigenen revolutionären Bewegungen.

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Ein interessanter, wenn auch nicht „völlig neuer Blick“ auf Marx und seine Wirkungen

Zum Glück hält der Titel nicht, was er androht, auch wenn die Autorin selbst verschiedentlich den Marxismus als „Erfindung“ bezeichnet. Trotzdem handelt sich bei dem vorliegenden Buch nicht um einen Versuch, die Entstehung der marxschen Richtung als künstliches Produkt übelmeinender Demagogen zu beschreiben. Vielmehr geht es, und hier liegt der Wert des Buches, um eine Darstellung der Wege, auf denen verschiedene Menschen in Auseinandersetzungen mit ihrer Gegenwart „zu Marx“ kamen und mit seinem Werk umgingen. Christina Morina, Die Erfindung des Marxismus. Wie eine Idee die Welt eroberte, Siedler Verlag, München 2017. Eine Rezension von Lutz Brangsch.

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Oktoberrevolution – revisited

Zahlreiche Publikationen und Veranstaltungen beschäftigten sich zum 100. Jahrestag mit dem Roten Oktober, der Revolution der Bolschewiki unter Lenin. Bini Adamczak fügt mit ihrem Buch Beziehungsweise Revolution dieser Debatte einen wichtigen Aspekt hinzu: Beziehungen.

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»Wir stehen erst am Anfang«

Michael Heinrich rollt das Feld der Marx-Biografien noch einmal neu auf. Drei Bände sind geplant, die das Verhältnis von Leben und Werk des Alten aus Trier als »eine Folge von Anfängen, Abbrüchen und Neuanfängen« untersuchen. Ein Blog begleitet jetzt das Mammutvorhaben.

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Die Zwangsläufigkeit der Herausbildung der bürokratischen Diktatur

Wenn es in der Zeit um die vorletzte Jahrhundertwende ein Land in Europa gab, dessen Rückständigkeit förmlich nach gesellschaftlicher Umwälzung schrie, so war das Russland mit seiner ausgebliebenen bürgerlichen Revolution und seiner verknöcherten Zarendespotie.

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Nach der Einigkeit vom Februar

Die Oktoberrevolution wurde von der Unzufriedenheit der Massen angetrieben, die sich gegenüber dem schleichenden Zerfall der Errungenschaften des Februars äußerte.

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Der italienische Operaismus

Die 1950er Jahre waren in Italien eine Zeit des wirtschaftlichen Aufschwungs, aber auch der Schwächung der Gewerkschaftsbewegung aufgrund ihrer Aufspaltung in drei Dachverbände sowie durch das repressive Vorgehen der Unternehmensführungen in den Fabriken. Vor allem kommunistische Kader und Gewerkschaftsmitglieder innerhalb der Belegschaften wurden isoliert oder entlassen. Sergio Bologna über die Entstehung des Operaismus. Vortrag auf der Marx-Herbstschule vom 26. Oktober 2017 im Kunsthaus Bethanien, Berlin.

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Karl Marx und ein Samt aus Schimmel

Die Vorarbeiten zu Band 44 lagen lange verstaubt in einem Keller: Nach fast drei Jahrzehnten erscheint wieder einer der berühmten »Blauen Bände« im Karl Dietz Verlag. Die Marx-Engels-Werke sind damit aber noch nicht am Ende.

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Arbeit auf den Begriff gebracht

Am 26.Oktober 2017 startete die 10. Marx-Herbstschule. Vier Tage lang diskutierten anlässlich des Jubiläums 150 Jahre "Das Kapital" zeitweise bis zu 400 TeilnehmerInnen zum Thema Arbeit bei Marx sowie die verschiedenen Lesarten des "Kapital".

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